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| Ohne Titel (1995) |
Gerhard Mitterberger
Landesamtsgebäude, Michael-Pacherstraße 36 Vorplatz, Eingang
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| Beschreibung |
Durch die Umsituierung des Haupteinganges, von vorn herein schwach am Gebäude definiert, verliert dieser jeglichen Bezug zum und am Gebäude. Somit obliegt es dem Vorplatz, den neuen Eingang zu definieren. Die Definition wird durch Irritation erreicht, hervorgerufen durch die Banalität der verwendeten Elemente industriell hergestellter Fertigteile, die durch Dualismus zu Inhalt gelangen. Fläche wird in Bezug gesetzt mit Platte, horizontal sowie vertikal. Indifferente Wegführung wird überlagert vom definierten Wegsystem. Die Fläche des Platzes ist der "Rahmen", der "Hintergrund", der die Platten zum Objekt werden lässt, deren räumliche Spannung den neuen Eingang definiert. Von der Michael-Pacher-Straße zieht eine horizontale Platte schräg in Richtung Haus, ca. 10 cm über dem Pflaster. Diese Platte schränkt den Fahrverkehr ein und ist gleichzeitig Weg und Wegweiser – vom öffentlichen Gehsteig bis zum Haupteingang in der Mitte des Platzes. Dort erfolgt die Umlenkung der Gehrichtung durch die vertikale Platte, die ins Gebäude reicht. Das vorgehängte Ornamentglas, indirekt beleuchtet, wird Schriftträger, Amtstafel und Wegweiser im Windfang und Ausstellungsbereich im Inneren der Halle. Die Gehrichtung der vertikalen Platte wird von überdimensionalen Zebrastreifen, Beton im Stöckelpflaster begleitet.(Gerhard Mitterberger) Von Kay Krasnitzky wurden Arbeiten angekauft. |
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| Technik |
| Beton- und Glaselemente |
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