Der junge, designorientierte Künstler war vor die Aufgabe gestellt, einen Beleuchtungs–Prototyp für die Haupterschließungszone, die sich über vier Stockwerke erstreckt, zu entwickeln. Der Künstler hat eine Lösung gefunden, bei der an einer beweglichen Seilkonstruktion Leuchtstoffröhren in Standardausführung so aneinander gereiht sind, dass sowohl die funktionellen Anforderungen erfüllt sind als auch eine Weiterführung des Beleuchtungssystems in den anschließenden Zonen möglich ist. Die Strenge des Gründerzeitbaus erfährt durch diese Lichtinstallation eine Adaptierung in das Ende des 20. Jahrhunderts. (Ines Höllwarth) |