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Department of Water and Power (Los Angeles) (2004)
Sarah Morris
Museum der Moderne Salzburg
Brandschutztür im Foyer des Museums
Beschreibung
Museum der Moderne Salzburg
Brandschutztür im Foyer des Museums
Die Arbeit der amerikanischen Künstlerin Sarah Morris für die Brandschutztür des Museums der Moderne ist Teil eines Werkkomplexes, der sich mit der Stadt Los Angeles auseinandersetzt. Aber nicht das von Neonlicht grell beleuchtete Nachtleben ist die Inspirationsquelle für die geometrischen Formen, sondern das meist nicht sichtbare architektonische und administrative Netz, das die Stadt mit Energie (Wasser und Elektrizität) versorgt. Die Anordnung der Linien und Farbflächen stehen für die Stadt, wie die Künstlerin diese sieht - als komplexe Struktur von miteinander verknüpften Beziehungen.
Ihre geometrischen, farblich abgestimmten Gemälde finden ihre Wurzeln in der geometrischen Abstraktion Piet Mondrians, die sie in eine facettenreichere, der zeitgenössischen Wahrnehmungsgeschwindigkeit angepasste Sprache überleitet.
Die Künstlerin verwendet in ihren Werken eine lineare, architekturbezogene Sprache, die sie in Malerei und Video umsetzt. Dabei bezieht sie sich intensiv auf die menschliche Umgebung, ihre (soziale) Struktur und (De-)Codierungssysteme. Den Ursprung dieser Auseinandersetzung bildet Morris' Beschäftigung mit Zeichen in der Werbung und den Medien, welche sie als e Textgemälde in Anlehnung an die amerikanischPop Art in grellen Lettern auf die Leinwand übertrug.
Technik
Industrielack auf Brandschutztür, 367 x 460 cm.

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