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| Ohne Titel (1997) |
Regina Öschlberger
Neubau Schule und Internat der Landwirtschaftlichen Fachschule Kleßheim Zentrale Halle, Glasdach
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| Beschreibung |
Regina Öschlbergers Anliegen war es, den Raum als ein künstlerisches Ganzes erscheinen zu lassen. Der Raum sollte eine „Haut“ für das Licht werden, indem das Glasdach mit einer gebrannten Glasbemalung ausgestattet wurde. Die Glasdachgestaltung geht von der Konzeption aus, Luftdurchlässigkeit und Lichtfülle, die vom Architekten bis in die unteren Zonen der Erschließung angestrebt wurde, durch das Farbenspiel der Primärfarben zu unterstreichen.
Öschlberger kommt aus der Welt des Theaters und setzt hier bewusst ihre Erfahrungen in diesem Architekturprojekt um. "Die Reflexe an den Seitenwänden, die Überlagerungen der verschiedenen Farbsegmente und die daraus entstehenden Komplementärfarben beleben diese künstlerische Gestaltung immer wieder neu. Die Schüler haben so die Möglichkeit, Wahrnehmungserlebnisse spielerisch einzuspeichern. Gerade für diese Altersgruppe ist das Farberlebnis sehr stark und verbindet sich mit ihrem Bedürfnis nach Persönlichkeitsentwicklung. Die Bewegungszonen und weiteren Wandflächen bleiben für temporäre themenbezogene Gestaltungen aus dem Schulalltag frei." (Ines Höllwarth) |
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| Technik |
Material und Technik
Glasbemalung
Aufbau des Glasdaches:
1. Obere Schicht: Sonnenschutzglas ESG 8 mm, mit Beschichtung aus Litexkunststoffpunkten gegen Blendung von Flugzeugen und für diffusen Lichteinfall.
2. Zwischenraum von 12 mm.
3. Untere Schicht: Doppelscheibe 2 x Contrasplit ESG 14 mm (8 und 6 mm).
Die Bemalung wurde auf die obere Scheibe der Doppelscheibe in Form von Glaspulver mit Farboxyden mit dem Pinsel händisch aufgetragen. Danach erfolgte der Brand der Platten in einem großen Brennofen. Nach dem Abkühlen wurden die beiden Glasscheiben mit einer Folie miteinander verbunden (Lamination) und die einzelnen Einheiten verlegt.
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