Projekte

zurück zur Übersicht

Ingeborg Kumpfmüller


ohne Titel (Verabschiedungsraum) (2015)

Raumgestaltung - Stadt Salzburg

Standort

Lindhofstraße, 5020 Salzburg

Standort:
Lindhofstraße 8
5020 Salzburg


Architektur

2004 wurde ein Architekturwettbewerb für die Neuerrichtung des Perinatalzentrums ausgeschrieben. Diesen konnten Schwarzenbacher Struber Architekten ZT GmbH für sich entscheiden. Der Neubau umfasst Ambulanzen für Pränatalmedizin, Geburtshilfe und Neonatologie, Vortrags- und Fortbildungsräume, ein öffentliches Café, eine Bettenstation der Frauenklinik (22 Betten), eine neonatologische Intensivstation sowie Diensträume und eine Bibliothek.

Künstler_in

Ingeborg Kumpfmüller

*1958 in Grieskirchen; Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Projekt

Im Jahr 2010 realisierte Ingeborg Kumpfmüller die Arbeit „Worte“ im Stiegenhaus des damals neu gebauten Perinatalzentrums im Landeskrankenhaus. 2015 wurde auf Wunsch der Nutzer:innen der, ebenfalls von der Künstlerin gestaltete Verabschiedungsraum, in seiner Raumkonzeption erweitert und ästhetisch neu strukturiert.

Mit der überarbeiteten Raumgestaltung knüpfte Kumpfmüller an ihre künstlerische Praxis an, emotionale Ebenen von Begrifflichkeiten aufzugreifen, um dadurch neue Wahrnehmungsstruk­turen analog der Funktion sprachlicher Bedeutungsräume anzubieten. Sie führte folgende künstlerische Interventionen durch, um den Raum atmosphärisch und ästhetisch zu optimieren: Sie entwarf ein Aufbewahrungsmodul für DVD-Player bzw. andere technische Geräte – auf diese Weise konnten gleichzeitig die elektronischen Anschlüsse ver­deckt werden.

Weiters gestaltete sie das Waschmodul neu (Abdeckplatte, Acrylglasverblendung, zusätzliches Ladenelement), tauschte die medizinische Armatur gegen ein tiefer sitzendes, schlicht gestaltetes, gebogenes Rohr aus, ließ eine Wandnische hinter einer Verblendung verschwinden, versah das Fenster mit einer entfernbaren Vorrichtung aus satiniertem Plexiglas.

Ingeborg Kumpfmüller reagierte mit ihrer künstlerischen Raumadaption auf Wünsche des Perinatalzentrums sowie auf kon­textuelle Veränderungen. Durch das Fällen eines Baumes vor dem Fenster an der Stirnseite des Raumes wurde der Blick auf eine Feuermauer frei, wodurch der für den Trauerprozess wichtige Außenbezug verändert wurde. Die Fensterverblendung mit satiniertem Plexiglas stellt eine abstrakte Verbindung mit der Außenwelt über sanft gebrochenen Lichteinfall her.


Technik

  • Aufbewahrungsmodul und modifiziertes Waschmodul aus satiniertem Plexiglas
  • entfernbare Fensterverblendung aus Plexiglas Satinice
  • Wandarmatur
  • Nischenverblendung
  • Wandgestaltung

Vergabe

Direktvergabe

Diese Webseite verwendet Cookies
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie Ihnen bereitgestellt haben oder die im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben.

Datenschutz
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.

Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.

Marketing & Statistik
Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln. Diesen Cookie aktiviert zu lassen, hilft uns, unsere Website zu verbessern.

Google Tag Manager
Dies ist ein Tag-Management-System. Über den Google Tag Manager können Tags zentral über eine Benutzeroberfläche eingebunden werden. Tags sind kleine Codeabschnitte, die Aktivitätenverfolgen können. Über den Google Tag Manager werden Scriptcodes anderer Tools eingebunden. Der Tag Manager ermöglicht es zu steuern, wann ein bestimmtes Tag ausgelöst wird.