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Johannes Domenig
ohne Titel (Beleuchtungs-Prototyp) (1995)
Beleuchtung - Stadt Salzburg

© Foto: Land Salzburg
© Foto: Land Salzburg

Projekt

Im Zuge von Sanierungsmaßnahmen und Umbauten entwickelte Johannes Domenig 1995 einen Beleuchtungsprototypen für das Stiegenhaus des Justizgebäudes in Salzburg.

Bei diesem Werk bestand die Herausforderung in der Verwendbarkeit. Ebenfalls war die Korrespondenz zwischen Beleuchtung und Architektur ein im Fokus stehendes Element des Konzeptes.

Der junge, designorientierte Künstler war vor die Aufgabe gestellt, einen Beleuchtungs–Prototyp für die Haupterschließungszone, die sich über vier Stockwerke erstreckt, zu entwickeln. Der Künstler hat eine Lösung gefunden, bei der an einer beweglichen Seilkonstruktion Leuchtstoffröhren in Standardausführung so aneinander gereiht sind, dass sowohl die funktionellen Anforderungen erfüllt sind als auch eine Weiterführung des Beleuchtungssystems in den anschließenden Zonen möglich ist.
Die Strenge des Gründerzeitbaus erfährt durch diese Lichtinstallation eine Adaptierung in das Ende des 20. Jahrhunderts (Ines Höllwarth).

Technik

Leuchtstoffröhren
Seile

Künstler_in

Johannes Domenig

Vergabe

Geladener Wettbewerb

Standort

Rudolfsplatz 2
5020 Salzburg

Architektur

Justizgebäude Salzburg, Stiegenhaus