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Frieda Vamos
Eric Weglehner
Ego, Vanitas - Healing is for everyone (2016)
Vorübergehend Kunst: audiovisuelle Performances - Stadt Salzburg

© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
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Projekt

Im Rahmen des Kunst am Bau Projektes „Vorübergehend Kunst“ erarbeiteten Frida Vamos und Eric Weglehner 2016 das Projekt „Ego, Vanitas - Healing is for everyone“.
Dauer: 18.4.2016 - 22.4.2016

Diese audiovisuelle Performance-Reihe war eine Auseinandersetzung mit verlassenen Räumen, verlassenen Menschen und verlassenen Zukunftsmodellen. Ausgehend vom leerstehenden Raum um Erdgeschoß des Bürgerzentrums am Bahnhof untersuchten sie den Zustand der Leere und Möglichkeiten diesem entgegenzuwirken. Im Vordergrund stand der Prozess Verlorenem ein zweites Leben einzuhauchen, also nicht die Verdrängung und der Ersatz von Verlust, sondern ein Prozess der Aufarbeitung im Sinne von Healing. Frida Vamos analysierte die Relation von Traumata, Unterbewusstem und Leerstellen im Kontext von Vergessen und Rekonstruktion.

An sieben Abenden wurde innerhalb vier separat bespielter Räume, die sich den Themen „Verleugnung“, „emotionalen Extremen“, „Suche“ und "neuen Perspektiven“ widmeten, Handlungsmöglichkeiten zwischen Vergangenem und Zukünftigem inszeniert. Erik Weglehner gestaltete einen Film zur Performance-Reihe.

Technik

Audiovisuelle Performance
Rauminstallation

Künstler_innen

Frieda Vamos
Eric Weglehner

Vergabe

Offener Wettbewerb, 2015

Downloads und Links

Standort

Fanny-van-Lehnert-Straße 1/Karl Wurmb Straße 17
5020 Salzburg

Architektur

Das Bürgerzentrum am Bahnhof, ehemals Porschehof, wird seit 1998 als Bürogebäude für das Amt der Salzburger Landesregierung und die Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung genutzt. Errichtet wurde der Gebäudekomplex im Wesentlichen in drei Bauetappen als Firmensitz des Porschekonzerns und wurde als solcher bis 1994 genutzt. Nach Plänen des Architekten Richard Pfob (1903-1985) wurde an der Kaiserschützenstraße das ursprüngliche Bürogebäude mit Präsentationsräumen, Wohnungen und Hotelgeschoßen errichtet. 1972 und 1988-90 wurden zwei weitere Bürokomplexe von den Architekten Wolfgang, Robert und Georg Soyka geplant und ausgeführt.