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Marianne Ewaldt
5 platonische Körper (2001)
Raumgestaltung - Pongau

© Foto: Reiner Iglar
© Foto: Andrea Kramer
© Foto: Andrea Kramer
© Foto: Andrea Kramer
© Foto: Andrea Kramer
© Foto: Andrea Kramer
© Foto: Andrea Kramer

Projekt

Im Kontext der Sanierung und des teilweisen Neubaus der Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau im Jahr 2001 gestaltete Marianne Ewaldt ihr Projekt „5 platonische Körper“. Diese Arbeit wurde 2010 in Absprache mit der Künstlerin aus technischen Gründen wieder abmontiert.

Die Arbeit bezieht sich auf die Geometrie als Symbolsprache der Schöpfung in dem Sinn, wie sie Platon im Dialog „Timaios“ versteht: die kosmischen Baubestandteile der Welt, zugeordnet den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther.

Ein weiterer Aspekt in der Vielfalt der Geheimnisse dieser Formen ist die Verbindung zur molekularen Struktur des Gesteins der Landschaft rundum und der Architektur des Bauwerks selbst, zum Beispiel den hexagonalen Wachstumsstrukturen im Pyrit.

Die fünf platonischen Körper sollen den Besuchern einen Denkanstoß geben, da diese Formen in jeder Materie, auch im Menschen, als molekulare Struktur vorhanden sind.

Die Farbgestaltung begründet sich wie folgt. Der Tetraeder steht für Feuer und wurde daher rot gestaltet. Der Hexaeder wird mit der Erde assoziiert und ist daher grün gestaltet. Der Ikosaeder wiederrum wird hier mit Wasser verbunden, also blau gestaltet. Der Oktaeder, der der Luft zugeschrieben ist, wurde gelb gehalten. Und der Dodekaeder assoziiert mit dem Äther wurde orange gestaltet.

Technik

Farbiges Plexiglas, Körper frei schwebend auf Drahtseilen montiert
Durchmesser von je 20 bis 27 cm

Künstler_in

Marianne Ewaldt

Vergabe

Geladener Wettbewerb

Standort

Hauptstraße 1
5600 St. Johann

Architektur

Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau