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Leo Zogmayer
Fast Nichts (2005)
benutzbare Skulptur aus Holz und Stahl - Pongau

© Foto: Rainer Iglar
© Foto: Rainer Iglar
© Foto: Rainer Iglar
© Foto: Rainer Iglar

Projekt

Zogmayer Leo gestaltete im Jahr 2005 die Außenanlagen des Landeskrankenhauses St. Veit mit seinem Konzept "Fast nichts".

Das Projekt richtet auf sparsame und unauffällige Weise eine Erholungslandschaft ein, mithilfe von Holzstegen und Liege- sowie Sitzobjekte aus Holz und Stahl. Es ladet ein zum Flanieren, Genießen und natürlich zum Verweilen. Die Holzobjekte wärmen sich in der Sonne auf und machen die Außenanlage attraktiver und interaktiver.

Die Idee Zogmayers leitet sich von der natürlichen Umgebung und von der Stimmung und Aufgabe des Luftkurortes her. Lungenkranke wurden um 1900 mit täglichen Liegeaufenthalten an der frischen Luft behandelt. Der auf alten Fotos überlieferte Typus der Liegehalle mit Pritschen wurde vom Künstler auf eine Parkmöblierung zum Gehen, Sitzen, Liegen, Beobachten und Begegnen, die sich in die umgebende Natur einfügt, erweitert. Die diesen Funktionen gewidmeten Gebilde sind formal an der Wahrnehmungsgrenze zwischen Kunst- und Funktionsobjekt angesiedelt, gleichermaßen als Skulptur und Kleinarchitektur bzw. Möbel lesbar.

Technik

Skulpturen aus Holz und Stahl

Künstler_in

Leo Zogmayer

Vergabe

Geladener Wettbewerb

Standort

St. Veiter Straße 46
5621 St. Veit im Pongau

Architektur

Für den aus dem Jahr 1913 stammenden, auch Grafenhof genannten Holzbau des Krankenhauses St. Veit mit Kapelle und einem in den 70er Jahren angebauten Bettentrakt für psychisch Kranke wurde im Jahr 1990 ein Architektenwettbewerb für eine Modernisierung ausgeschrieben. Diesen Wettbewerb gewann Erio K. Hofmann. Die Realisierung des Bauvorhabens, bestehend aus Erneuerung des Holzkrankenhausbaus, Freistellung der Kapelle, Verbindung von Krankenhaus und PSP (Psychiatrische Sonderpflege) durch einen Panoramagang und Entwicklung einer neuen Fassade der PSP, wurde in mehreren Etappen von 1994 bis 2001 durchgeführt.