Zurück

Werner Reiterer
Mind Trafic (2022)
Installation im Innenhof, Museum der Moderne Salzburg Standort Rupertinum - Stadt Salzburg

© Foto: Mira Turba
© Foto: Mira Turba
© Foto: Mira Turba
© Foto: Mira Turba
© Foto: Mira Turba
© Foto: Mira Turba
© Foto: Mira Turba

Projekt

Im Zuge der Neu-Organisation der Erdgeschoßzone des Museums der Moderne Salzburg am Standort Rupertinum sollte der Zugangsbereich thematisiert und der begrenzte Innenhof zum Stadtraum hin geöffnet werden. Bei einem geladenen Wettbewerb konnte der Künstler Werner Reiterer die Jury mit seinem Entwurf Mind Trafic überzeugen.

Der Künstler zu seiner Arbeit:

Das Geschäft eines Museums ist weniger das Ausstellen von Kunstwerken, als vielmehr das Vermitteln von geistigem Kapital, welches den Artefakten inne wohnt. Wir gehen nicht in Museen um Bilder zu sehen! Wir gehen in Museen um uns selbst zu sehen! Mein Projekt Mind Traffic zielt darauf ab, mittels einer LED-Anzeigentafel - wie sie im Strassenverkehr Verwendung findet - diesen Sachverhalt für die Besucher*innen des Rupertinum zu veranschaulichen. In einem programmierten Loop von ca. 10 Minuten, werden unterschiedlichste Sätze (deutsch/englisch) und Grafiken eingespielt, die sich im weitesten Sinn mit unserem Leben und unserer Welt beschäftigen. Philosophische, naturwissenschaftliche und auch kunstspezifische Anzeigen wechseln sich dabei in loser Folge ab und erzeugen - jede für sich - aber gleichzeitig auch als großes Ganzes, so etwas wie eine mentale Skizze unserer individuellen Existenz. Durch ihre Größe und den sich ständig verändernden Bildern der Anzeige vermag die Skulptur bereits bei den Passant*innen außerhalb des Hofes einen visuellen Sog zu erzeugen, der den „Besucher*innenverkehr“ Richtung Rupertinum positiv beeinflussen wird.

Technik

LED Vorwarnanhänger mit LED-Vollmatrix Display, Video im Loop
Gesamtgröße L/B/H ca. 270 cm/150 cm/253 cm
Anzeigengröße 165/140 cm

Künstler_in

Vergabe

Geladener Wettbewerb, 2021

Standort

Wiener-Philharmoniker-Gasse 9
5020 Salzburg

Architektur

Das Museum der Moderne Salzburg bespielt in der Stadt Salzburg zwei Standorte. Im Herzen der Altstadt befindet sich der Standort Rupertinum, am Mönchsberg besteht seit 2004 ein großzügiger Museumsbau. Das Rupertinum, ein frühbarockes Gebäude, wurde nach Umbauten von Architekt Gerhard Garstenauer 1983 als „Museum für moderne Kunst und Graphische Sammlung – Rupertinum“ eröffnet. Das Gebäude war 1633 im frühbarocken Stil errichtet worden. Unter Erzbischof Paris Lodron diente das Palais „Collegium Rupertinum“ als Ausbildungsort für Priesterzöglinge und bis 1974 wurde es als Heim für Schüler*innen und Student*innen geführt. 2021/22 wurde der Eingangsbereich und das Erdgeschoß mit Foyer und Gastronomie neu organisiert und barrierefrei gestaltet.