Zurück

Ulrike Lienbacher
ohne Titel (Platzgestaltung in Annahof) (1999)
Vorplatzgestaltung - Stadt Salzburg

© Foto: Land Salzburg
© Foto: Land Salzburg
© Foto: Land Salzburg

Projekt

Bei der Gestaltung des Platzes vor dem Haupteingang orientierte sich Ulrike Lienbacher vor allem an funktionalen Aspekten wie Warten, sich Treffen, Passieren und Kommunizieren.Diese Tätigkeiten werden mit drei formalen Interventionen umgesetzt.

Ein ca. 70 cm hohes Holzpodium dient als Ort des Austauschs, der Ruhe oder auch der Selbstinszenierung der Schüler*innen. Unter der Podiumskonstruktion aus Holz und verzinktem Eisen endet die Pflasterung, nur das Betonfundament ist sichtbar und wirkt wie ein künstlicher Schatten, den die Plattform erzeugt. Weiters dient eine Trennmauer zwischen Platz und Parkplatz als zusätzliche Sitzgelegenheit.

Das zweite Gestaltungselement ist die Pflasterung. Kreise unterschiedlicher Größe in unregelmäßiger Anordnung gliedern die Grundfläche. Sie markieren potenzielle Wege über den Platz. Angeschnittene Kreisformen sollen die durch den Straßenverlauf recht zufällige Form des Platzes unterstreichen. Die Pflasterung bezieht den Gehsteigbereich mit ein, sodass der halböffentliche Bereich der Schule und der öffentliche Bereich der Straße ineinander verschmelzen. Die Kreise stehen aber auch allgemein für Menschenansammlungen auf einem Platz - Gruppen bilden Cluster, Gruppen bleiben für sich.

Als drittes Element wird die Bepflanzung miteinbezogen. Im Sommer fungieren die Laubbäume als natürliche Schattenspender, im Herbst bringen sie durch die Verfärbung der Blätter einen zusätzlichen farblichen Akzent ein.

Technik

Pflasterung: Kreise aus grünem Rauriser Quarzit und die restliche Fläche aus weißem Rauriser Kristallmarmor
Bühne aus verzinktem Eisen und Eichenholz, Betonmauer mit Eichenholzbalken

Künstler_in

Ulrike Lienbacher

Vergabe

Geladener Wettbewerb

Standort

Guggenmoosstrasse 44
5020 Salzburg

Architektur

Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Mode, Annahof, Salzburg