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Christina Helena Romirer
Wenn ja, in welcher Form, wenn nein, warum nicht (2016)
Vorübergehend Kunst: temporäre Fensterflächengestaltung - Stadt Salzburg

© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
© Foto: Kunst am Bau
© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser

Projekt

Im Rahmen des Kunst am Bau Projektes „Vorübergehend Kunst“ bespielte Christina Helena Romirer die Fenster der Auslagenfläche des Bürgerzentrums am Bahnhof mit Texten in Form von Ankündigungsplakaten.
Dauer: 6.3.2016 - 13.3.2016

Die Texte repräsentierten Statements und Fragestellungen, die die Künstlerin aus Schlagwörtern aus sozialen und traditionellen Medien und daraus folgenden Assoziationen generierte. Die Statements und Fragestellungen beziehen sich auf Begriffe wie Krise, Grenzen, Dunkelziffer, Schulden, falsche Versprechen, höhere Renditen, Katastrophen und verweisen auf die Finanzmarktkrise von 2008, die zu weitreichenden gesellschaftlichen Veränderungen geführt hatte, deren Auswirkungen die gegenwärtige Realität mitprägen. Über das Spiel von Fragestellung und Behauptung wurden die Passant*innen mit Mechanismen medialer Manipulation im Kontext von Krisenberichterstattung und -kommunikation konfrontiert. Christina Helena Romirer analysiert Auswirkungen medialer Diskurse auf unser Alltagsleben, wie durch Sichtweisen und Handlungsweisen gleichzeitig legitimiert und geformt werden. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Digital Spring Festival.

Technik

Klebefolien geplottet

Künstler_in

Christina Helena Romirer

Vergabe

Offener Wettbewerb, 2015

Standort

Fanny-van-Lehnert-Straße 1/Karl Wurmb Straße 17
5020 Salzburg

Architektur

Das Bürgerzentrum am Bahnhof, ehemals Porschehof, wird seit 1998 als Bürogebäude für das Amt der Salzburger Landesregierung und die Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung genutzt. Errichtet wurde der Gebäudekomplex im Wesentlichen in drei Bauetappen als Firmensitz des Porschekonzerns und wurde als solcher bis 1994 genutzt. Nach Plänen des Architekten Richard Pfob (1903-1985) wurde an der Kaiserschützenstraße das ursprüngliche Bürogebäude mit Präsentationsräumen, Wohnungen und Hotelgeschoßen errichtet. 1972 und 1988-90 wurden zwei weitere Bürokomplexe von den Architekten Wolfgang, Robert und Georg Soyka geplant und ausgeführt.