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Entwurfspräsentation Orte des Gedenkens Lungau

Mariapfarr

30.03.2026 17:00 Uhr

Johanna Kandl, Helmut Kandl (2026)
Joseph Mohr Platz, 5571 Mariapfarr

Standort:
Joseph Mohr Platz 1
5571 Mariapfarr

Wunder Stoff / Wunder Punkt

Künstlerische Intervention von Johanna und Helmut Kandl in Mariapfarr und Tamsweg

Einladung zur Entwurfspräsentation

Johanna und Helmut Kandl präsentieren am 30.3.2026 in Mariapfarr ihren Entwurf der künstlerischen Intervention Wunder Stoff / Wunder Punkt.

Mariapfarr und Tamsweg werden 2026 zu Orte des Gedenkens und der Erinnerung. Mit dem mehrjährigen Projekt Orte des Gedenkens wird an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Land Salzburg erinnert. Im Lungau wird die Geschichte von katholischen Geistlichen, die vom NS-Regime verfolgt wurden ins Zentrum gerückt.

Für ein Jahr werden Friedhofsmauern in Mariapfarr und Tamsweg zu Bildträgern. Großflächige Malereien werden an die Geschichte erinnern, den Prozess des Erinnerns sichtbar machen und zum Diskurs anregen.

Wann: Montag, 30.März 2026, 17:00 Uhr
Wo: Joseph-Mohr-Saal | Pfarre Mariapfarr
Joseph Mohr Platz 1
5571 Mariapfarr

Veranstalter:
Projektteam Orte des Gedenkens   
und Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum Salzburg 
         
Mit Förderung des Landes Salzburg


Johanna Kandl

Geboren in Wien, lebt und arbeitet in Wien und Berlin. Studium der Konservierung und Technologie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien (Prof. Wolfgang Hollegha) Studium der Malerei an der Universität der Künste Belgrad (Prof. Radenko Mišević); 2005 -2013 Professur für Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien Arbeitet im Bereich Recherche und Dokumentation in den Medien Malerei und Video. Der Fokus der letzten Jahre liegt auf historischen und zeitgenössischen Malmaterialien. Seit 1997 Zusammenarbeit mit Helmut Kandl, vor allem bei partizipativen und Rechercheprojekten.

Helmut Kandl

Geboren 1953 in Laa an der Thaya, lebt und arbeitet in Wien und Berlin. Arbeitet im Bereich Recherche und Dokumentation, oft unter Einbeziehung von Archiven und privater Fotografie. Er verfolgt einen zum Angewandten hin offenen Kultur- und Kunstbegriff, der sich von der Schaffung von Kulturvermittlungseinrichtungen (GALERIE BRÜNNERSTRASSE, „FLUSS – NÖ Fotoinitiative“, Kunsthalle Krems) über Wohnprojekte (Amtsstraße 28) bis zur Beschäftigung mit dem Kochen erstreckt. Im Bereich Recherche und Dokumentation verwendet er vorrangig die Medien Fotografie und Video, oft unter Einbeziehung von Archiven und privater Fotografie. Seit 1997 Zusammenarbeit mit Johanna Kandl, vor allem bei partizipativen und Rechercheprojekten.


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