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Wettbewerb 2013


Temporäre Kunstinstallation im öffentlichen Raum der Stadt Salzburg


Im Sommer 2014 sollen drei ausgewählte Kunstinstallationen für die Dauer von je sechs Wochen an drei Orten in der Stadt Salzburg aufgebaut werden.

Für die Auswahl von Projekten wird ein offener Wettbewerb durchgeführt.

Unterlagen:


Kajetanerplatz Lageplan (pdf, 357 Kb)
Posthof Lageplan (pdf, 264 Kb)
Schanzlgarten Sitzmöbel (pdf, 1819 Kb)
Schanzlgarten Lageplan (pdf, 312 Kb)
Ausschreibung, Temporäre Intervention (pdf, 808 Kb)
 



Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum


Der Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum ist eine Einrichtung des Landes Salzburgs, die Kunst am Bau Projekte plant und projektiert. Der Fonds agiert als Schnittstelle, um Möglichkeiten ästhetischer, funktionaler, kulturhistorischer und sozialer Verbindungen von Kunst, Architektur und öffentlichem Raum zu entwickeln. Gefördert werden integrierte künstlerische Gestaltungen bei Bauten des Landes und Rechtsträgern an denen das Land beteiligt ist.

Der Fonds unterstützt baubezogene originäre Kunstprojekte, die kontextbezogen agieren und mögliche Identitäten unterschiedlicher Orte und Gebäude erforschen oder entwickeln. Gefördert werden künstlerische Interventionen, die soziale Räume produzieren, Bezug auf gesellschaftliche Bedingungen des Alltags nehmen und Dialoge mit BenutzerInnen, PassantInnen und BewohnerInnen eröffnen.

Die Kunstprojekte gelangen in direkten, geladenen oder öffentlichen Wettbewerben zur Ausschreibung

 




Laufendes Projekt


Außenfassade der Chirurgie West/ St. Johanns Spital, Gestaltung durch Michael Kienzer


Glasplatten in mehreren Schichten wurden auf der Innenseite mit Siebdruck bedruckt. Kienzer wählte dafür Zitate von Paracelsus (1493-1541), dem Namenspatron des Universitätsklinikums der PMU.
Der Künstler zu dieser Arbeit:

„Die Überlagerung von Worten und Texten in meinen Glasobjekten verdichtet diese in dreidimensional wahrnehmbare Objekte. Das vollständig lesbare Zitat von Paracelsus, in dem es heißt, dass „... ich die Kunst suchen muss, nicht sie mich ...“, erklärt diese Absicht nahezu schlüssig. Die Worte und Texte die ich dabei verwende, reflektieren das Objekt selbst und den Ort.

Für die Chirurgie West bediene ich mich daher verschiedener Zitate von Paracelsus, der sowohl zu Salzburg wie auch zur Medizin Bezüge herstellt. Die von mir gewählten Zitate haben bis heute ihre Gültigkeit und Aktualität behalten. Gerade seine Aussagen über Kunst sind dabei verblüffend modern und das Zitat zur Medizin ist sehr bekannt und immer noch wahr und von Bedeutung.“ (Michael Kienzer)

Paracelsus-Zitate in diesem Kunstwerk:

Über die Kunst:

Die Kunst geht keinem nach, aber ihr muss nachgegangen werden; darum habe ich Fug und Verstand, dass ich sie suchen muss, nicht sie mich.Wenn ein Ding auf den Eigennutz gerichtet wird, werden die Künste und auch das Werk gefälscht. Die Kunst und die Werke müssen aus der Liebe entspringen, sonst ist nichts Vollkommenes da.

Über die Wirtschaft:

Der Geiz differiert gar wenig vom Stehlen.

Über die Medizin:

Das grundlegende Prinzip der Medizin ist die Liebe.

Kienzer Michael; SALK - Chirurgie West; Fassadengestaltung 2012
Kienzer Michael, SALK - Chirurgie West; Fassadengestaltung 2012



Turmbau zu Wals


Landesberufsschule Wals – Vorplatzgestaltung mit praxisorientierter Schülerpartizipation


In der Konzeption seiner Arbeit verbindet Wendelin Pressl materialbasierte Konstruktionstechniken des Ziegelbaus mit virtuellen Konstruktionsmöglichkeiten des Computerspielklassikers "Tetris", um einen Turm aus einem Bausteinsystem gemeinsam mit den SchülerInnen zu produzieren und zu errichten. So werden in der Abteilung für Schalungsbau die Würfelbausteine in gefärbten Beton gegossen und dann gestapelt. Das Prinzip des Aufeinanderstapelns von Bausteinen als Urform baulichen Gestaltens wird mit digitaler Populärkultur, mit virtuellem Stapelmöglichkeiten des Computerspiels "Tetris" kombiniert, um eine Verbindung zwischen traditioneller Bauweise und digitalen Möglichkeiten des Anordnens von Bauelementen spielerisch hertzustellen.
Landesberufsschule Wals – Vorplatzgestaltung, Wendelin Pressl, Meisterstück – Turmbau zu Wals, Entwurfsskizze



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