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Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum


Der Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum ist eine Einrichtung des Landes Salzburgs, die Kunst am Bau Projekte plant und projektiert. Der Fonds agiert als Schnittstelle, um Möglichkeiten ästhetischer, funktionaler, kulturhistorischer und sozialer Verbindungen von Kunst, Architektur und öffentlichem Raum zu entwickeln. Gefördert werden integrierte künstlerische Gestaltungen bei Bauten des Landes und Rechtsträgern an denen das Land beteiligt ist.

Der Fonds unterstützt baubezogene originäre Kunstprojekte, die kontextbezogen agieren und mögliche Identitäten unterschiedlicher Orte und Gebäude erforschen oder entwickeln. Gefördert werden künstlerische Interventionen, die soziale Räume produzieren, Bezug auf gesellschaftliche Bedingungen des Alltags nehmen und Dialoge mit BenutzerInnen, PassantInnen und BewohnerInnen eröffnen.

Die Kunstprojekte gelangen in direkten, geladenen oder öffentlichen Wettbewerben zur Ausschreibung 



Projektrealisierungen 2012

Haus der Natur, Martin Gredler, Entwurfsskizze

Haus der Natur, Erich Gruber, Entwurfsskizzen

Haus der Natur – Museum für Natur und Technik
Martin Gredler: "Familienaufstellung – Prime Time"
Erich Gruber: "Platzwart" und "Paternoster"
Im Rahmen der Neugestaltung des Hauses der Natur wurden zwei Kunst am Bau Arbeiten in Auftrag gegeben. Die beiden Künstler Martin Gredler und Erich Gruber entwickelten Projekte für die Eingangshalle und das Stiegenhaus. Beide Künstler entwarfen recherche–basierte Konzepte, in denen sie Inhalte der Sammlung im naturhistorischen, naturwissenschaftlichen und technischen Kontext reflektieren und in einen direkten Dialog mit der vorgefundenen Architektur und der räumlichen Situation treten. Martin Gredler gestaltete ein Wandgemälde im Eingangsbereich mit dem Titel "Familienaufstellung – Prime Time" und Erich Gruber konzipierte zwei Wandgemälde im Stiegenhausbereich: "Paternoster" und "Platzwart".

Laufendes Projekt

Landesberufsschule Wals – Vorplatzgestaltung, Wendelin Pressl, Entwurfsskizze

Landesberufsschule Wals – Vorplatzgestaltung, Wendelin Pressl, Meisterstück – Turmbau zu Wals, Entwurfsskizze

Landesberufsschule Wals – Vorplatzgestaltung mit praxisorientierter Schülerpartizipation
Wendelin Pressl: "Meisterstück – Turmbau zu Wals"
In seinem Projekt "Meisterstück – Turmbau zu Wals" verbindet Wendelin Pressl materialbasierte Konstruk–tionstechniken des Ziegelbaus mit virtuellen Konstruk–tionsmöglichkeiten des Computerspielklassikers "Tetris", um einen Turm aus einem Bausteinsystem gemeinsam mit den SchülerInnen der Landes–berufsschule Wals zu produzieren und zu errichten. So werden in der Abteilung für Schalungsbau die Würfelbausteine in gefärbten Beton gegossen und dann gestapelt. Das Prinzip des Aufeinanderstapelns von Bausteinen als Urform baulichen Gestaltens wird mit digitaler Populärkultur, mit virtuellem Stapel–möglichkeiten "Tetris" kombiniert und somit eine Verbindung zwischen traditioneller Bauweise und digitalen Möglichkeiten des Anordnens von Bau–elementen spielerisch hergestellt.

Wettbewerbe 2012

Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg – Gestaltung des Stiegenhausbereichs 

Cirurgie West/SALK – Fassadengestaltung des OP-Traktes

Kinderzentrum/SALK – Vorplatzgestaltung Einfahrt zum Landeskrankenhaus in Mülln