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Wolfgang Schwarzmann
Melanie Greußing
5062 (2017)
Vorübergehend Kunst: Temporäre Rauminstallation - Stadt Salzburg

© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
© Foto: Land Salzburg/Otto Wieser

Projekt

Im Rahmen des Kunst am Bau Projektes „Vorübergehend Kunst“ inszenierten Melanie Greußing und Wolfgang Schwarzmann ihre temporäre Installation "5062" im Bürgerzentrum am Bahnhof.
Dauer: 1.10.2016 - 28.1.2017

5062 orange gefärbte Tontauben wurden in vertikal und horizontal parallel verlaufenden Anordnungslinien am Boden des Ausstellungsraumes gereiht. Der von den orangen Tontauben bedeckte und strukturierte Boden wurde von einer 180 Zentimeter großen mattschwarzen Kugel durchquert. Diese rollte scheinbar wie von selbst und zerstörte nach und nach eine Tontaube nach der anderen, eine Spur der Zerstörung hinter sich her ziehend. Die Bewegung der Kugel war mit freiem Auge kaum wahrnehmbar und wurde von den beiden Künstlern über Smartphone-Impulse gesteuert. Die Fernsteuerung der Kugel als abstrakter Bewegungsablauf in einer räumlichen Rasterung repräsentierte ein Raum-Zeit-System-Modell. Zeit wurde als räumliches Ordnungssystem erfahrbar.

Technik

Rauminstallation:
orange gefärbte Tontauben
Kugel 180 cm
Bewegungsmechanismus

Künstler_innen

Wolfgang Schwarzmann
Melanie Greußing

Vergabe

Offener Wettbewerb, 2015

Standort

Fanny-van-Lehnert-Straße 1/Karl Wurmb Straße 17
5020 Salzburg

Architektur

Das Bürgerzentrum am Bahnhof, ehemals Porschehof, wird seit 1998 als Bürogebäude für das Amt der Salzburger Landesregierung und die Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung genutzt. Errichtet wurde der Gebäudekomplex im Wesentlichen in drei Bauetappen als Firmensitz des Porschekonzerns und wurde als solcher bis 1994 genutzt. Nach Plänen des Architekten Richard Pfob (1903-1985) wurde an der Kaiserschützenstraße das ursprüngliche Bürogebäude mit Präsentationsräumen, Wohnungen und Hotelgeschoßen errichtet. 1972 und 1988-90 wurden zwei weitere Bürokomplexe von den Architekten Wolfgang, Robert und Georg Soyka geplant und ausgeführt.